Keine Termine

Geschichte des Hauses

Es gehört nicht viel Phantasie dazu, wenn man nach dem Namenspaten der Gaststätte „Zum alten Bahnhof“ sucht. Tatsächlich war hier einmal ein gut besuchter Bahnhof. Im Zuge des Kleinbahnausbaus wurde im Jahre 1908 ein neues Gebäude mit Warteräumen der Klassen I und II errichtet und bereits Jahrzehnte zuvor hatte die Familie Thomsen in den alten Räumlichkeiten eine Land- und Schankwirtschaft mit Ausspann. Das neue Haus wurde im Stil der Jahrhundertwende vom Baumeister Thomsen aus Tellingstedt erbaut. Der Neubau kostete die, für die damalige Zeit enorme Summe, von 13.000 Goldmark.


Der Gasthof wurde auch dann von Mitgliedern der Familie Thomsen weitergeführt, als die harte Zeit des ersten Weltkriegs anbrach. Der Hoferbe und einzige Sohn fiel in diesem Krieg und ab 1936 übernahm seine Tochter Linda zusammen mit ihrem Ehemann Karl Voss die Bewirtschaftung. Linda Voss und ihre vier Kinder bewirteten auch während des zweiten Weltkrieges zahlreiche Gäste.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges fanden über 30 Flüchtlinge im alten Bahnhof ein vorübergehendes Zuhause und der Betrieb der Gaststätte musste eingestellt werden. 1947 kam Karl Voss aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Hause und bereits 1948 wurde der Gasthof mit Viehwaage nach einer umfassenden Renovierung wieder eröffnet!

1963 übergaben Linda und Karl Voss das Lokal ihrer Tochter Höbke und ihrem Ehemann Otto-Friedrich Dührsen, dem Vater des heutigen Wirts Bernd Dührsen. Und anlässlich dieses Generationswechsels, war es dann auch an der Zeit für den „Gasthof Dührsen“, denn Fahrgäste hat der alte Bahnhof schon lange nicht mehr gesehen.

Ab November 2006 sorgt der dreifache Vater Bernd Dührsen zusammen mit seiner Frau Anja dafür, dass kein Gast hungrig oder durstig bleibt. Ob es sich hierbei um zufällig vorbeikommende Wanderer und Fahrradfahrer handelt oder ob ein gemütlicher Rahmen für Familien- oder Vereinsfeiern gesucht wird. Sogar an Reiter wurde gedacht! Während der Zweibeiner sich den selbstgemachten Kuchen schmecken lässt, ist sein Pferd auf der angrenzenden Hauskoppel gut aufgehoben.

Im „Gasthof Dührsen“ ist eben jeder,
jederzeit willkommen!